Die Besten Kickstarter Gadgets im März 2018

Wer heutzutage eine Idee für ein innovatives Produkt hat, der ist nicht mehr nur auf sein eigenes Geld oder das von Investoren angewiesen. Mit Kickstarter kann weltweit jeder zu der Finanzierung eines Produktes beitragen. Das „Crowdfunding“ erfreut sich immer größerer Beliebtheit und das führt mitunter auch dazu, dass man in der Masse an Ideen die tollen Produkte leicht übersehen kann. Wir stellen für euch monatlich die besten Gadgets und Produkte zusammen!

 

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UPstage 360 – 360 Grad Lautsprecher

Wer schon einmal in einem Restaurant oder einer Bar war, in der im Hintergrund Musik läuft, dem ist sicher schon ein mal aufgefallen, dass die Musik immer schlechter zu hören ist, je weiter man von den Lautsprechern wegsitzt. Das ist dem Fakt geschuldet, dass die Lautsprecher so stehen müssen, dass sie zumindestens in Richtung des Raumes zeigen. Würden sie in der Mitte stehen, könnten eventuell Gäste, die dahinter sitzen, die Musik schlecht bis gar nicht hören.

Dass man von jeder Position aus das selbe Musikerlebnis hat, wollen auch die Entwickler des UPstage 360: Ihre 3-Wege-Lautsprecher sind so konzipiert, dass um das Gerät herum, jede Richtung konstant mit „Premium Hi-Res“ Sound gefüllt wird. Selbst in den hohen Frequenzen versprechen die Entwickler einen gleichmäßigen Schalldruck.

Die Form des Gerätes ist etwas ungewöhnlich: Zylinderförmig aufgeteilt in zwei Teile, einen oberen und unteren Teil, dazu ein Standfuß. Die Teile sind verbunden mit einem Tragegriff, der das Gerät nicht nur portabel macht, sondern auch die Bedienelemente wie Lautstärke und An-/Ausschalter beinhaltet.

Auf dem oberen Teil des Gerätes befindet sich eine Docking-Station für Amazon’s Echo Dot, der einfach nur eingelassen werden muss um zu funktionieren. Auch mit Chromecast ist der UPstage 360 kompatibel und per Bluetooth oder AUX-In lassen sich auch andere Geräte mit den Lautsprechern verbinden.

Mit der „Sound Therapie“ Funktion bietet das Gerät auch noch eigens eingebaute Ambiente-Sounds, die für Entspannung, Konzentration oder Ruhe sorgen sollen.

Die Kampagne lief bis zum 19. April 2018 und hat das Finanzierungsziel mit über 500% locker erreicht. Die günstigste Variante liegt umgerechnet bei ca. 266 €.


LeviZen – Wassertropfen schweben lassen

Schwebende Wassertropfen? Von so etwas hört man höchstens mal bei irgendwelchen Experimenten in Wissens-Shows im Fernsehen, oder in einem Umfeld ohne Gravitation, wie auf der Raumstation ISS. Das ganze im eigenen Wohnzimmer zu haben, das ist jedoch etwas ungewöhnliches: Der LeviZen von Simplistyk macht das (scheinbar) unmögliche möglich. Zwischen zwei Blöcken aus Walnussholz schweben tatsächlich mehrere Tropfen Wasser herum.

Das Ganze ist natürlich kein Hexenwerk: In den beiden Holzblöcken befinden sich mehre Schall-Sender, die beide identische Wellen aussenden, die dann aufeinander prallen und eine „Stehende Welle“ erzeugen. Innerhalb dieser stehenden Welle gibt es einen Punkt (die Knotenfläche), der sich scheinbar nicht bewegt. Und genau in diesen wird der Wassertropfen „eingesperrt“ und deshalb wirkt es so, als schwebe er.

Neben den zwei Blöcken, zwischen denen sich das Spektakel abspielt, gibt es auch noch eine Box, mit der sich der LeviZen steuern lässt. An dieser befindet sich ein Regler, mit dem man die Stärke der Wellen einstellen kann. Denn: Grundsätzlich lassen sich alle Flüssigkeiten zum schweben bringen, jedoch sind manche dichter als andere und benötigen mehr Power. Die Schallwellen sind übrigens für den Mensch nicht hörbar.

Weiterhin befindet sich auch noch ein Schalter am Gerät, der die Tropfen auf und ab schweben lässt. Ein weiterer Schalter ist für das Anschalten der LED in den Blöcken. Somit lassen sich die Tropfen auch noch zusätzlich beleuchten.

Das Projekt wurde von über 800 Unterstützern finanziert und überschoss den geplanten Zielbetrag von 15.000 US-Dollar um über 160.000 US-Dollar. Der Preis des LeviZen soll regulär bei 399 US-Dollar liegen.


RasPad – Raspberry Pi Tablet

Raspberry Pi wurde entwickelt, um gerade auch jungen Hobby-Programmierern und Entwicklern einen einfachen und kostengünstigen Einstieg zu schaffen. Genau in diese Kerbe wollen auch die Entwickler des RasPad schlagen: Ein Tablet, welches sich mit vielen Modulen erweitern lässt und das Programmieren spielend einfach macht.

Gerade die Erweiterbarkeit ist es, was dieses „Tablet“ so besonders macht und von herkömmlichen Tablets unterscheidet. Es ist auch weniger Tablet, als mehr ein Werkzeug, um seine Projekte zu verwirklichen. So gibt es mehrere Do-It-Yourself Kits, mit denen sich verschiedene Projekte, z.B. eine kleine Drone oder ein sensorgesteuerter Ventilator, realisieren lassen. Zudem kommt das RasPad auch mit einem Anleitungsbuch für Anfänger.

Wenn man möchte, kann man das Tablet aber auch ganz traditionell wie ein Tablet behandeln: Installiert man z.B. Android, stehen einem im Grunde alle Möglichkeiten offen, die andere Tablets auch bieten, egal ob man nun surfen oder spielen möchte.

Dank des 10.1 Zoll IPS Touch Screen und bis zu 3 Stunden Batterie-Laufzeit lässt sich das Tablet prima in die eigene Elektronik-Werkstatt (oder das Wohnzimmer) mitnehmen. Dadurch ist man nicht an einen Ort gebunden, was bei manchen Projekten, wie einer eigenen Wetterstation, von Vorteil sein kann.

Aufpassen muss man allerdings bei der Wahl des RasPads: Das günstigste RasPad besteht nur aus dem Gehäuse und dem Bildschirm, ein Raspberry Pi ist dort nicht mit verbaut und muss selbst eingebaut werden. Ab der nächsten Stufe, dem RasPad Kit, sowie in allen darauf folgenden Stufen ist ein Raspberry Pi 3B+ verbaut.

Die Kickstarter-Kampagne lief über einen Zeitraum von 35 Tagen und war auf 10.000 US-Dollar angesetzt. Zusammengekommen sind dann aber, dank 3393 Unterstützern, über 600.000 US-Dollar. Auch ein Zeichen dafür, dass Raspberry Pi-Projekte weiterhin sehr beliebt sind.

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