Die Besten Kickstarter Gadgets im Februar 2018

Wer heutzutage eine Idee für ein innovatives Produkt hat, der ist nicht mehr nur auf sein eigenes Geld oder das von Investoren angewiesen. Mit Kickstarter kann weltweit jeder zu der Finanzierung eines Produktes beitragen. Das „Crowdfunding“ erfreut sich immer größerer Beliebtheit und das führt mitunter auch dazu, dass man in der Masse an Ideen die tollen Produkte leicht übersehen kann. Wir stellen für euch monatlich die besten Gadgets und Produkte zusammen!

 

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Aurga – DSLR Assistent

Wer mit der Fotografie beginnen möchte, der sollte ein Auge auf dieses Gadget werfen: Mit Aurga soll man spielerisch einfach qualitativ hochwertige Fotos schießen können. Der Assistent für die Spiegelreflex-Kamera lässt sich mithilfe einer Smartphone-App steuern. Darin lässt sich zwischen mehreren verschiedenen Modi wählen, um das perfekte Foto zu kreieren. Für einen Modus entschieden, wählt der Assistent automatisch die optimalen Einstellungen aus und erspart dem Anfänger somit ein schlechtes Foto und dem Profi das mühselige Einstellen.

Neben dem Assistenten bietet Aurga auch noch erweiterten Speicherplatz: Das Gadget lässt sich mit einer TF/micro SD Speicherkarte mit bis zu 256GB erweitern und bietet so genügend Stauraum für einen langen Tag voller Fotos. Mit der App hat man Zugriff auf die Fotos und per Share-Buttons lassen sich diese auch direkt ins Internet hochladen. Zuhause angekommen verbindet sich das Gerät automatisch mit dem Heimnetzwerk und erstellt automatisch ein Backup der Bilder auf der Netzwerkfestplatte… oder man schließt es ganz klassisch per USB an den PC an und macht es selbst.

Leider sind nicht alle Kameras kompatibel, aber das Gadget unterstützt immerhin bis zu 60 DSLR-Kameras von Nikon, Canon und Sony. Das Projekt wurde mit dem ursprünglichen Zielbetrag von 20.000$ eingestellt und erreichte bis zum Ende der Kampagne am 7. März 109.257$. Wer den kleinen smarten Kamera-Assistenten haben möchte, kann ihn auf der Indiegogo-Seite von Aurga vorbestellen.

Link zur Kickstarter-Kampagne Aurga


Suvie – Koch-Roboter

Dieses Küchengerät verdient das Prädikat „Irgendwo zwischen total unnötig und Kochen der Zukunft“. Doch von Beginn an: Für viele geht im stressigen Alltag die Zeit und Energie fürs Kochen immer mehr verloren. Da wäre es natürlich praktisch, einen eigenen Koch in der Küche zu haben, der einem das Essen perfekt zur Rückkehr von der Arbeit auf dem Tisch serviert. So oder so ähnlich stellen sich das auch die Macher vom Suvie vor: Der Suvie übernimmt das Kühlen, Aufbewahren und Kochen einer warmen Abend-Mahlzeit.

Das Einzige, was man selbst machen muss, ist das Gerät mit den Zutaten zu befüllen und das Servieren hinterher. Zwischendrin arbeiten 4 verschiedene Zonen im Gerät auf unterschiedliche Weisen: Eine der oberen Zonen ist für das Kochen bzw. Garen von Gemüse, die andere für das Garen von Fisch, Fleisch oder Geflügel zuständig. Die sogenannte „Proteine“-Zone gart automisch länger als die Gemüse-Zone. Beide Zonen werden automatisch kühl gehalten bis der Kochvorgang startet. Für den finalen Touch befinden sich über beiden Zonen Heizstäbe, die man manuell einstellen kann um z.B. dem Fisch die gewünschte Bräune zu verpassen.

In einer der unteren Zonen, der „Stärke“-Zone, lassen sich z.B. Nudeln kochen. Wasser wird mithilfe eines herausnehmbaren Tanks automatisch in den Behälter eingefüllt und zum Kochen gebracht. Genauso automatisch fließt das Wasser dann auch nach der Zubereitung wieder heraus. Die vierte der Zonen dient dem Erwärmen von Saucen.

Der Suvie übernimmt somit also Funktionen von Dampfgarer und Kochtopf, mithilfe von Algorithmen so abgestimmt, dass er pünktlich zum Abendessen fertig ist. Die Vorstellung, nicht mehr selbst in der Küche stehen zu müssen, ist natürlich verlockend. Ob das schmeckt und ob das den Preis von UVP 599$ wert ist, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall zeigt die Finanzierung von über 700.000 $ durch das Crowdfunding, dass durchaus Interesse daran vorhanden ist. Die Automatisierung kommt früher oder später auch in der Küche an. Das Gerät gibt es vorerst aber nur in den USA.

Link zur Kickstarter-Kampagne Suvie


Horizon Watch – Armbanduhr

Diese Armbanduhr will das Lesen der Uhr vereinfachen: Die Horizon Watch verzichtet auf die Anzeige von Sekunden oder Minuten. Stattdessen ist das Ziffernblatt unterteilt in Viertel-, Halbe- und Ganze-Stunden. Der äußere Ring zeigt mit einem Strich, der sich von den anderen Strichen durch eine andere Farbe hervorhebt, die Position der aktuellen Uhrzeit an. Das Ziffernblatt dreht sich in 24 Stunden genau einmal herum.

Da die Uhr das 12-Stunden Format benutzt, sind die Stunden 12 (Mitternacht) bis 12 (Mittags) zweimal auf dem Ziffernblatt vorhanden. Das hat auch Design-Gründe, da das Ziffernblatt so einen Strich von 6 bis 6 ziehen kann, was eine Art „Horizont“ ergibt. Eine Hälfte besitzt eine andere Farbe, somit lässt sich mit ein bisschen Übung auch schon alleine an der Ausrichtung des Horizontes die Uhrzeit ablesen.

Die Uhr aus Schweizer Feder wurde von OPTIK INSTRUMENTS entwickelt und ist eher was für Leute, die auf Design und Einfachheit schauen. Dementsprechend hoch wird auch der Preis der Uhr sein: Der Verkaufspreis wird wohl bei ungefähr 460€ liegen. Aber das Konzept scheint anzukommen, denn bis zum Zeitpunkt dieses Artikels kamen schon über 360.000 Dollar statt den geforderten 42.486 Dollar zusammen. Die Kampagne läuft noch bis zum 29. März.

Link zur Kickstarter-Kampagne Horizon Watch


Vortecon – Schreibtisch-Kreisel

Der Fidget-Spinner war einer der Trends des Jahres 2017. Genau so schnell wie er kam, verschwand er aber auch schon wieder. Geblieben ist allerdings die Idee dahinter: Stressabbau und Entspannung mithilfe eines kleinen Spielzeugs. Und genau das ist auch der Vortecon. Dieser kleine, runde, sich drehende Zylinder ist eine originelle Fingerbeschäftigung. Die drehende „Basis“ ist umhüllt von Kupfer, Messing oder Stahl und sorgt durch das eingravierte Schrauben-Muster für einen optischen Hingucker. Dadurch sieht es aus, als ob sich das Spielzeug immer weiter in den Tisch dreht.

Fast schon hypnotisch ist der Effekt, der dadurch entsteht. Für den ein oder anderen ist das sicherlich eine gute Methode, entspannen zu können. Wie beliebt so etwas sein kann, zeigt die Kampagne auf Kickstarter: Das Projekt wurde mit über 5500% finanziert, heißt statt den gewünschten knapp 3000 Dollar kamen bis zum jetzigen Zeitpunkt bereits über 160.000 Dollar zusammen. Ob nach dem Hype um die Fidget-Spinner der Vortecon ein neuer Trend wird, ist eher unwahrscheinlich. Aber die Macher des Vortecons werden auch so mehr als zufrieden sein.

Link zur Kickstarter-Kampagne Vortecon


RetroStone – Handheld-Konsole

Als Kind war der Wunsch groß, mit dem Gameboy auch im Dunkeln spielen zu können. Kreative Lösungen, wie die Taschenlampe am Kopf zu montieren, waren zwar ganz lustig, aber keine Dauerlösung. Mittlerweile gibt es natürlich beleuchtete LCDs. Der Retrostone nutzt das aus und bringt… so eine Art Gameboy. Form und Aussehen sind nämlich ziemlich ähnlich, unter der Haube steckt allerdings etwas ganz anderes: Das ganze ist ein Orange Pi Projekt und nutzt mit RetrOrangePi das Equivalent zum Retropie des Raspberry Pi, um aus dem Ganzen einen Emulator in Handheld-Form zu machen.

Zusätzlich kommt das Gerät auch noch mit vielen weiteren praktischen Features: Ein HDMI-Anschluss ermöglicht das Spielen auf dem Fernseher. Vier USB-Anschlüsse sorgen für Mehrspieler-Spaß mit bis zu Fünf Spielern. Und natürlich dürfen auch Kopfhörer-Anschluss, sowie Lautsprecher nicht fehlen.

Die Anzahl der möglichen Spiele ist dank der vielen unterstützten Emulatoren fast grenzenlos. Diese lassen sich einfach auf eine MicroSD Karte packen, welche dann in den Retrostone hineingeschoben werden kann.

Das Projekt ist für viele Retrogamer ein interessantes, lassen sich auf den Emulatoren doch unzählige Spiele der 80er und 90er spielen. Der einzige Nachteil ist, dass man sich diese selbst besorgen muss und darauf achten muss, dass dies auch legal ist. Ansonsten steckt in dem Retrostone eine Menge Potenzial für Spielspaß, was auch von den Backern auf Kickstarter gewürdigt wird: Bis jetzt kamen schon knapp 174.000 Dollar zusammen, ursprüngliches Ziel waren ca. 140.000 Dollar weniger. Die Kampagne läuft noch bis zum 2. April und den Retrostone gibt es währenddessen ab 129€ + 12€ Versand.

Link zur Kickstarter-Kampagne Retrostone

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Gepostet am: 22. März 2018

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