Die Besten Kickstarter Gadgets im Januar 2018

Wer heutzutage eine Idee für ein innovatives Produkt hat, der ist nicht mehr nur auf sein eigenes Geld oder das von Investoren angewiesen. Mit Kickstarter kann weltweit jeder zu der Finanzierung eines Produktes beitragen. Das „Crowdfunding“ erfreut sich immer größerer Beliebtheit und das führt mitunter auch dazu, dass man in der Masse an Ideen die tollen Produkte leicht übersehen kann. Wir stellen für euch monatlich die besten Gadgets und Produkte zusammen!

 

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Januar 2018

Mycroft Mark II – Persönlicher Assistent

Google Home und Amazon Echo können einpacken! Zumindestens wenn es nach dem Hersteller der Open Source Alternative Mycroft Mark II geht. Genau wie die Konzernriesen bietet der Mark II einen Sprachassistenten, mit dem sich viele Aufgaben mithilfe von Sprachbefehlen erledigen lassen. Der Unterschied liegt aber im Umgang mit den Daten: Die Spracheingaben werden nicht auf irgendwelchen Servern gespeichert, es sei denn man stimmt dem freiwillig zu. Es wird dementsprechend auch keine personalisierte Werbeanzeigen geben. Ein großes Plus also in Sachen Datenschutz gegenüber den Großen.

Davon abgesehen bietet das Gerät, ähnlich wie bei Amazons neuem Gerät „Echo Show“, ein Touchscreen LCD, welches Informationen direkt anzeigen kann. Neben erwarteten Funktionen wie das Erstellen von Listen, der Frage nach der Uhrzeit und dem Wetter, oder das Einstellen eines Weckers, gibt es auch noch die Möglichkeit, ein eigenes „Wake-Up“ Wort einzustellen. Man kann also das Gerät mit einem Beliebigen Wort aufwecken und ansprechen. Laut Hersteller wird der Mycroft Mark II dank der Open Source Community nicht nur ständig erweiterbar sein, sondern auch Unterstützung für andere Geräte wie den Chromecast anbieten können.

Das Projekt wurde in rekordverdächtigen 7 Stunden zu 100% unterstützt und findet auch weiterhin hohen Anklang bei den Nutzern: Zum Zeitpunkt dieses Artikels sind schon über 530% des ursprünglichen Finanzierungziels zusammengekommen. Die Kampagne läuft noch bis zum 24. Februar und der Mindestbeitrag um das Gerät zu bekommen und damit auch der Preis für den Mark II liegt für Deutschland bei 164 US-Dollar (ca. 132 €).

Link zur Kickstarter-Kampagne Mycroft Mark II


FLASK – French Press

Mit einer French Press wird Kaffee gemacht, im Deutschen wird sie als Pressstempelkanne bezeichnet. Das beschreibt auch ziemlich gut den Vorgang einer French Press: Der Kafeesatz wird mithilfe eines Stempels auf den Boden der Kanne gepresst. So wird verhindert, dass er mit in die Tasse gegossen wird.

Auch der FLASK von Alpha Dominche ist solch eine French Press, mit Weiterentwicklungen in Sachen Funktion und Reinigung. Der Kaffee (oder Tee) wird in einem Rohr in der Mitte der Kanne mit kochendem Wasser übergossen. Nach umrühren und ca. 2-3 Minuten Wartezeit, presst man den Stempel bis auf den Boden hinunter. Durch den erzeugten Druck öffnet sich das Ventil im Boden der Kanne und der fertige Kaffee fließt durch einen Filter in den äußeren Teil der Kanne. Das Getränk ist servierfertig und der Kaffeesatz bleibt getrennt vom fertigen Kaffee, was eine kontinuierliche Extraktion und bitteren Kaffee verhindert.

Auch die Reinigung gestaltet sich sehr einfach. Das Ventil lässt sich abschrauben und der gesammelte Kaffee- oder Teesatz lässt sich einfach mit der Presse direkt in den Müll rausdrücken. Zusätzlich sind alle Glas-Komponenten spülmaschinenfest, in der Regel soll aber auch schon das simple Abspülen reichen. Übrigens: Da fast die ganze Kanne aus Glas besteht, befindet sich am Hals eine abnehmbare Leder-Umhüllung, die das Ausgießen erleichtert und die Hand vor der Hitze schützt.

Mit über 400% ist auch der FLASK bereits vollständig unterstützt und lässt sich bis zum Ende der Kampagne am 22. Februar ab dem Mindestbeitrag von ca. 73€ bekommen.

Link zur Kickstarter-Kampagne FLASK


DUSK – Wanduhr

Eine Uhr an der Wand braucht sicherlich nicht neu erfunden zu werden. Doch es sind die designtechnischen Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachen können. Genau das dachten sich auch allocacoc, die sich mit ihrer Uhr DUSK an der Tageszeit orientieren: Die Schattierung der Uhr verändert sich mit zunehmender Tageszeit immer mehr ins dunkle und spiegelt damit die zunehmende Dunkelheit wieder. Sobald es wieder hell wird, wird auch die Uhr wieder hell. Damit entsteht nicht nur eine gute Lesbarkeit zu jeder Tageszeit, die Uhr passt auch immer sehr gut zu weißen oder schwarzen Wänden.

 

Auch die DUSK ist beliebt wie heiße Semmeln: Innerhalb von 15 Stunden kamen die erforderlichen 5.000€ vollständig zusammen. Inzwischen sind noch über 35.000€ dazu gekommen. Wer noch zu den Vorbestellern der Uhr, die 65€ kostet, zählen will, sollte sich beeilen, denn die Kampagne läuft nur noch bis zum 18. Februar.

Link zur Kickstarter-Kampagne DUSK


Technologie kann mitunter auch mal etwas Ungewöhnliches hervorbringen. Wie wäre es denn mit einer 360 Grad Kamera, die man einfach um den Hals trägt?

Ein Team um ehemalige langjährige Samsung-Mitarbeiter versucht sich an der Verwirklichung dieser Idee. So soll es funktionieren: Das robuste Halsband enthält 3 Kameras, die zur selben Zeit jeweils eine Seite aufnehmen. Die dazugehörige Smartphone-App „näht“ diese 3 Bildaufnahmen dann zu einer 360 Grad Aufnahme zusammen. Bis zu 90 Minuten sollen sich so aufnehmen lassen, ob als 360 Grad Aufnahme, oder in einzelnen 2K Aufnahmen pro Kamera. Der Hals wurde bewusst als Ort des Geschehens gewählt, da er sich am wenigsten bewegt und Aufnahmen so stabiler sind.

Das Halsband ist nicht wirklich ein Band, sondern eher ein robustes, steifes Gerät, welches in 3 verschiedenen Größen um jeden Hals passen sollen. Stichwort robust: Neben 90 Minuten Akkulaufzeit und Hitze- sowie Schockresistenz ist das FITT360 auch IPX6 wasserdicht. Mit einem Knopfdruck lässt sich die Aufnahme starten, die Smartphone App soll das Live-Streamen ermöglichen. Mit einer 3,5 mm Klinkenbuchse sowie integrierten Lautsprechern gibt es zudem die Möglichkeit das Gerät per Bluetooth mit dem Handy zu verbinden, um Anrufe entgegenzunehmen oder Musik zu hören. GPS-Tracking der Aufnahme rundet das Feature-Paket ab.

Bislang liest sich das Projekt ziemlich vielversprechend. Die Frage ist jedoch, wie gut letztendlich die Qualität der Aufnahmen ist. Die derzeitig verfügbaren Testaufnahmen wirken noch sehr unscharf mit einer niedrigen Bildrate. Das bereits auf dem Markt verfügbare Konkurrenz-Produkt GoPro Fusion, die ebenfalls 360 Grad Aufnahmen kann, zeigt was qualitativ möglich ist. Wie nah die Entwickler Linkflow bis zum Ende der Entwicklung in ein paar Monaten mit der FITT360 herankommen, wird sich noch herausstellen.

Das Gerät wird ungefähr um die 400€ herum kosten und ist bereits vollständig unterstützt. Die Kickstarter-Kampagne läuft noch bis zum 23. Februar.

Link zur Kickstarter-Kampagne FITT360


Rayo – Helles Rücklicht für das Fahrrad

Bereits beendet ist die Kampagne um das Fahrrad-Rücklicht Rayo. Über 1500 Unterstützer haben dazu beigetragen, dass das helle Rücklicht das Fahrrad fahren sicherer macht.

Mit bis zu 90 Lumen strahlt das Rayo nicht nur in der Nacht, sondern auch tagsüber sehr hell. Das Licht ist so konzipiert, dass es in jeder Wetterlage gut zu sehen sein soll. Neben der Hauptfunktion, dem Licht, bietet das Rayo aber noch mehr: Es erkennt, sobald man mit dem Fahrrad bremst und signalisiert dies dem Hinterherfahrenden mit einem Bremslicht. Außerdem lassen sich verschiedene Blinkmuster einstellen, die optimal für verschiedene Verkehrssituationen sein sollen.

Fährt man mit mehreren Rayo in einer Gruppe zusammen, synchronisieren sich die Blinklichter untereinander und machen die Gruppe sichtbar deutlich. Gepaart mit der Rayo Smartphone App, in der sich das Licht manuell einstellen lässt, bietet das Gerät auch noch einen Diebstahlschutz, der in der App signalisieren soll, sobald sich das Fahrrad ungewohnt bewegt.

Wer das Licht haben möchte, kann es auf Indiegogo anfordern. Der Preis beträgt 49 US-Dollar und die voraussichtliche Lieferung ist im Juni 2018.

Link zur Kickstarter-Kampagne Rayo

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Gepostet am: 16. Februar 2018

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